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L’Ara Clementiae nella Tebaide di Stazio (XII 481-518)

digital L’Ara Clementiae nella Tebaide di Stazio (XII 481-518)
Articolo
rivista AEVUM
fascicolo AEVUM - 2007 - 1
titolo L’Ara Clementiae nella Tebaide di Stazio (XII 481-518)
autore
editore Vita e Pensiero
formato Articolo | Pdf
online da 01-2007
issn 0001-9593 (stampa) | 1827-787X (digitale)
€ 6,00

Ebook in formato Pdf leggibile su questi device:

In der Ara clementiae-Beschreibung im 12. Buch der Thebais läßt sich die Umdeutung literarischer Vorlagen auf die eigene Zeit feststellen: Hatten die zitierten Beispiele der attischen Tragödie auf die Legitimation demokratischer Institutionen abgezielt, rückt Statius die Prinzipatsideologie in den Mittelpunkt. Hatte Seneca den Hercules Furens als Mahnung an den noch jugendlichen Nero konzipiert, stellt Statius Domitian in einem Aition zur Altargründung die clementia als friedensstiftendes Prinzip vor. War schließlich Vergils Aeneis ein Aufruf zur Pietas, ist die Thebais ein Plädoyer für Clementia. Dieser Paradigmenwechsel trägt den neuen Zeitumständen Rechnung. Bürgerkriegswirren – odia fraterna – hatte Statius erlebt, und sie haben seine Darstellung beeinflußt. Vielleicht sah er in Domitian denjenigen, der die Verwerfungen glätten sollte und konnte.